In dieser Diplom-Ausbildung tauchst Du tief ein in die psychologischen Aspekte der Traditionellen Chinesischen Medizin. Geht es um Psychosomatik, liefert die TCM wohl eines der besten, nachvollziehbarsten und umfassendsten Konzepte, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Körper und Geist zu erklären.
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In dieser Diplom-Ausbildung tauchst Du tief ein in die psychologischen Aspekte der Traditionellen Chinesischen Medizin. Neben den Grundlagen stehen vor allem die unterschiedlichen Emotionen und ihre energetischen Dynamiken im Mittelpunkt. Geht es um Psychosomatik, liefert die TCM wohl eines der besten, nachvollziehbarsten und umfassendsten Konzepte, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Körper und Geist zu erklären.
Die Diplom-Ausbildung mit Dr. Florian Ploberger besteht aus neun Modulen sowie einer Abschlussprüfung. Jedes Modul beinhaltet ein Lehrvideo sowie ein Kurs-Skript. Anhand des Videos und des Skripts kannst Du dir den Inhalt der Ausbildung selbst erarbeiten. Ohne Zeitdruck, ohne Anwesenheitspflicht, völlig frei und selbstbestimmt. Und wenn Du bereit bist, absolvierst Du die Prüfung einfach online – und erhältst einen Diplomabschluss.
Diese Ausbildung ist bestens geeignet für…
– TCM-Therapeut:innen
– Mediziner:innen
– Physiotherapeut:innen, Hebammen etc…
– Heilpraktiker:innen
– Körper-Arbeiter:innen
– Komplementär-Therapeut:innen
– Interessierte Laien, die ihr Wissen um Gesundheit vertiefen wollen
– Betroffene Personen, die sich zusätzlich informieren wollen
Im ersten Modul widmet sich Dr. Florian Ploberger einer wichtigen Grundeinstellung, einer gesunden Geisteshaltung. Diese ist wichtig, um mit Menschen zu arbeiten. Diese ist wichtig, um dem Alltag und seinen Herausforderungen konstruktiv zu begegnen.
Unserem Körper geht es besser, wenn wir uns gut ernähren. Unserem Körper geht es besser, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Unser Geist funktioniert da nicht anders. Er braucht eine gesunde Ernährung. In Form von Gedanken, Eindrücken und Erlebnissen. Und er braucht auch seine Bewegung. In Form von Herausforderungen, die ihn wachsen lassen. Das Resultat ist eine gesunde Geisteshaltung, die uns Gelassenheit, Freude und tiefes Empfinden ermöglicht.
„Gesundheit ist kein Zustand, sondern eine Geisteshaltung“
Thomas von Aquin
Im zweiten Modul wirst Du in die komplexe Psychologie der TCM eintauchen, die in einer simplen Bildsprache auf den Punkt gebracht wird: Man spricht von den Wu Shen oder den fünf Elementargeistern. Jeder Elementargeist bringt einen bestimmten Aspekt unseres Bewusstseins zum Ausdruck.
Bildlich beschrieben kann man sich die menschliche Psyche aus Sicht der TCM wie einen Eisberg vorstellen. Der oberflächliche Teil der Psyche (möglicherweise 10 %) wird „Yi“ genannt und ist der Wandlungsphase Erde zugeordnet. „Yi“ entspricht unseren bewussten Überlegungen, unserem Verstand, unserem Intellekt. Wir identifizieren uns mit diesem Gedanken und glauben, das zu sein, was wir denken. Doch unter der Oberfläche befinden sich zwei wichtige Aspekte, nämlich „Hun“ und „Po“. Sie machen einen Großteil unserer Persönlichkeit aus. Man kann hier von dem Unterbewusstsein und dem Körpergedächtnis sprechen.
Und dann gibt es noch “Zhi”, unsere Willenskraft und “Shen”, der Aspekt des Bewusstseins, der mit dem Herzen in Verbindung steht. Wie immer geht es darum, die unterschiedlichen Aspekte der Wu Shen in einem fruchtbaren Gleichgewicht zu vereinen.
Im dritten Modul dreht sich alles um Angst. Keine Emotion kann unser Tun und unser Denken mehr beeinflussen. Angst hat viele Gesichter. Manche sind laut und deutlich. Andere subtil und leise. Angst kann auch zu ernst zu nehmenden Symptomen führen.
So unterschiedlich ausgeprägt sich die Emotion Angst zeigen kann, so unterschiedlich kann auch ihre Auswirkung auf unser Körper-Geist-System sein. Generell ist die Angst dem Wasser-Element zugeordnet. Als Stressfaktor “attackiert” Angst primär die Nieren. Spricht man von den Nieren, spricht man auch vom Herz und die meisten Angst-Pathologien der TCM finden sich in der Feuer-Wasser-Achse. Letztendlich kann aber jedes Element betroffen sein. Zum einen ist es wichtig, die Auswirkungen intensiver Ängste behandeln zu können. Zum anderen geht es auch um die Wurzeln der Symptome.
Im vierten Modul wirst Du lernen, wie emotionale Ereignisse mit hoher Intensität zu einem Schockzustand führen können, der das Qi der Nieren und des Herzens zerstreut. Dieser Zustand kann sich dauerhaft manifestieren, wenn er nicht gezielt therapeutisch begleitet wird. Mit zahlreichen weiteren Folgesymptomen…
Die spezielle Herausforderung: In jeder Schocksituation wird „Yi“, also das bewusste, funktionsorientierte Denken, ausgeschaltet. „Hun“ und „Po“ halten die wichtigsten Lebensfunktionen aufrecht. Ein Mensch funktioniert im Schock also instinktiv, automatisch, ohne nachzudenken. Durch die Ausschaltung des „Yi“ werden sämtliche Sinneseindrücke ungefiltert (ohne von „Yi“ bewertet und aufgearbeitet zu werden) im Bereich des „Hun“ gespeichert. Dadurch können sich längerfristige emotionale Probleme ergeben. Denn der unangenehme Inhalt des „Hun“ kann mit der Zeit an die Oberfläche des Bewusstseins gelangen und Anlass zu neurotischem oder psychotischem Verhalten geben.
In Modul 5 wirst Du die energetische Dynamik von Zorn erforschen. Zorn (Erbitterung, Ärger, Frustration) führt dazu, dass das Qi verstärkt aufwärts fließt. Da das Leber-Qi eine nach oben gerichtete Bewegungsrichtung Aufwärtstendenz aufweist und Zorn die Leber beeinflusst, verletzt ein Übermaß an diesen Emotionen die Leber und stört die normale Zirkulation des Leber-Qi. In solchen Fällen zeigen sich oft Symptome wie ein rotes Gesicht und rote Augen, Vertigo (Schwindel), ausgedehnte Cephalgie (Kopfschmerzen) oder sogar plötzliche Ohnmacht und Koma.
Die wichtigsten Muster der TCM, die mit Zorn in Verbindung stehen können: Leber-Qi-Stagnation, Feuchte-Hitze in der Leber und aufsteigendes Gallen-Yang. Symptome, Diagnostik, Ursachen und entsprechende westliche Krankheitsbilder werden umfassend dargestellt, wie auch die wichtigsten Rezepturen mit chinesischen oder westlichen Kräutern und Akupunkturempfehlungen.
Im sechsten Modul darfst Du dich freuen. Freude ist im Normalfall keine Krankheitsursache, sondern im Gegenteil ein wohltuender psychischer Zustand, der ein harmonisches Funktionieren der inneren Organe begünstigt. Freude übt auf das Qi einen entspannenden Einfluss aus.
Freude regt das Herz-Feuer an. Im Übermaß vorhanden, erschöpft dieser Zustand auf längerer Zeit das Nieren- und Herz-Yin. Das kommt häufig bei Menschen vor, die in einem Zustand ständiger mentaler Stimulation leben. Diese Menschen haben das Gefühl, intensiv zu leben. Doch die übermäßige Erregung entfacht das Feuer mit der Folge, dass der Geist überreizt wird. Speziell der Aspekt der Begierde bezeichnet einen Zustand ständiger Sehnsucht, die nur unzureichend befriedigt werden kann. Diese Sehnsucht kann sich auf andere Menschen, materielle Objekte, aber auch Anerkennung beziehen. Durch diese übermäßige Freude treten Symptome wie mangelhafte Konzentration, Schlafprobleme, Unruhezustände, Aphten der Mundschleimhaut oder sogar manische Zustände auf.
In Modul 7 lernst Du, warum Grübel so sehr unsere Mitte stören kann. Wer grübelt, denkt ständig über gewisse Ereignisse und Menschen nach, lebt gedanklich in der Vergangenheit und denkt mehr über das Leben nach, statt es wirklich zu leben. Ständiges intensives Nachdenken führt mit der Zeit zu einer Stagnation und Schwäche des Qi, besonders des Milz-Qi. Entsprechende Symptome sind: Appetitlosigkeit, ein aufgeblähter Unterleib, Verstopfung, Müdigkeit, Schweregefühl, Übergewicht sowie eine Schwäche des Bindegewebes.
Wichtige Muster der TCM, die mit Grübeln in Verbindung stehen können: Milz-Qi-Mangel und Milz-Yang-Mangel. Symptome, Diagnostik, Ursachen und entsprechende westliche Krankheitsbilder werden umfassend dargestellt, wie auch die wichtigsten Rezepturen mit chinesischen oder westlichen Kräutern und Akupunkturempfehlungen.
Modul 8 greift ein weit verbreitetes Thema auf: Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb. Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und das Interesse am Leben verloren. Lebensfreude und Lebensqualität sind dadurch oft beeinträchtigt.
Die TCM sieht das so: Maßgeblich an der Entstehung von Depressionen beteiligt ist die “Körperseele” Po. Der Po steht für das Ja zum Leben. Für unsere Vitalität. Für unseren Überlebensinstinkt. Ist der Po destabilisiert, dann fehlt das Vertrauen in sich selbst und in eine Zukunft. Der Boden für eine gesunde Geisteshaltung ist geschwächt. Je nach Hintergrund und Entstehungsgeschichte kann sich diese Schwäche des Po in verschiedenen Mustern ausdrücken, die sich alle hervorragend mit der TCM adressieren und begleiten lassen.
In Modul 9 wirst Du erlernen, warum Trauer vor allem das Organ Lunge belastet. Das Lungen-Qi hat normalerweise drei Bewegungsrichtungen: zentrifugal (nach außen gehend), zentripetal (nach innen gehend) sowie nach unten. Trauer führt zu einer Verminderung der absteigenden Bewegungsrichtung des Lungen-Qi. Es kommt zu Energielosigkeit, einem bedrückten Gefühl auf der Brust und einer Demoralisierung, da nicht ausreichend Lungen-Qi zur Ausführung der Lungenfunktionen zur Verfügung steht.
Wichtige Muster der TCM, die mit Trauer in Verbindung stehen können: Lungen-Qi-Mangel, Lungen-Yin-Mangel und Feuchte-Kälte in der Lunge. Symptome, Diagnostik, Ursachen und entsprechende westliche Krankheitsbilder werden umfassend dargestellt, wie auch die wichtigsten Rezepturen mit chinesischen oder westlichen Kräutern und Akupunkturempfehlungen.
| Referent*in | Dr. Florian Ploberger B. Ac., MA |
|---|---|
| Kursdauer | 29 Std. |
| Kursmodule | 11 |
| Videos | 11 Std. |
| Skripte zum Download | 9 |
| Abschlussbescheinigung | Ja |
Dr. Florian Ploberger ist Arzt der westlichen und chinesischen Medizin sowie Tibetologe und hat dabei mehr als 40, teilweise mehrmonatige Studien- und Forschungsaufenthalte in Asien absolviert.
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Gewusst wie: Allergien wie Heuschnupfen lassen sich mit TCM hervorragend behandeln. Aber: Heuschnupfen hat viele Gesichter. Und alle wollen individuell angesprochen werden. Dr. Florian Ploberger geht in diesem Vortrag auf die Therapieansätze ein, die sich in seiner Praxis bestens bewährt haben.

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In diesem kostenlosen Vortrag von Dr. Florian Ploberger werden schulmedizinische Medikamente wie beispielsweise Cortison, Antibiotika, Hormone, blutverdünnende Medikamente, Psychopharmaka, blutdrucksenkende Medikamente sowie Chemotherapeutika etc. aus Sicht der TCM im Detail besprochen.

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2 Rezensionen für DIPLOM-AUSBILDUNG: Psychologische Grundlagen in der TCM
Susanne Maier –
Spannend und lehrreich
Miriam Unger –
Viele super Impulse zum Nachdenken und verdauen. Dr. Ploberger ist ein super Referent!