Kein Medizin-System hat eine so raffinierte und wirksame Kräuterkunde entwickelt wie die TCM und diese Diplom-Ausbildung vermittelt Dir das komplette Wissen, um Kräuter zielgerichtet und fundiert in Deiner Praxis anwenden zu können.
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Kein Medizin-System hat eine so raffinierte und wirksame Kräuterkunde entwickelt wie die TCM und diese Diplom-Ausbildung vermittelt Dir das komplette Wissen, um vor allem westliche Kräuter aus Sicht der TCM zielgerichtet und fundiert in Deiner Praxis anwenden zu können. Du wirst Dich den Grundlagen genauso widmen, wie den unterschiedlichen Klassifikationen von Kräuter, bewährten Rezepturen und konkreten Anwendungsbeispielen bei den unterschiedlichsten Disharmonien.
“Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen”. So formulierte es der naturheilkundige Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp. Aber auch der berühmte Mittelalterliche Arzt und Philosoph Paracelsus war der Meinung: “Sehet euch um in der Natur und schöpft aus der Apotheke Gottes”.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei dieser Ausbildung auf den Einsatz von westlichen Kräuter, die circa 90% der in dieser Ausbildung vorgestellten Kräuter ausmachen. Westliche Kräuter sind einfacher in der Beschaffung, kostengünstiger, meist von besserer Qualität, nachhaltiger und besser auf unsere Konstitution abgestimmt, da sie seit Generationen heimische Heilpflanzen darstellen. Dr. Florian Ploberger hat diese mit den Wissen der TCM neu aufbereitet und vertiefende Aspekte eingebracht.
Diese Diplom-Ausbildung besteht aus 16 Modulen sowie einer Abschlussprüfung. Jedes Modul beinhaltet ein Lehrvideo sowie ein Kurs-Skript. Anhand des Videos und des Skripts kannst Du dir den Inhalt der Ausbildung selbst erarbeiten. Ohne Zeitdruck, ohne Anwesenheitspflicht, völlig frei und selbstbestimmt. Und wenn Du bereit bist, absolvierst Du die Prüfung einfach online – und erhältst einen Diplomabschluss.
Diese Ausbildung ist bestens geeignet für…
– TCM-Therapeut:innen
– Mediziner:innen
– Physiotherapeut:innen, Hebammen etc…
– Heilpraktiker:innen
– Körper-Arbeiter:innen
– Komplementär-Therapeut:innen
– Interessierte Laien, die ihr Wissen um Gesundheit vertiefen wollen
– Betroffene Personen, die sich zusätzlich informieren wollen
In Modul 1 wirst Du die Grundlagen der TCM Kräuterkunde lernen: Wie wirkt der scharfe Geschmack? Welche Symptome lassen sich damit adressieren? Was ist ein Kaiserkraut? Wie baue ich eine Rezeptur auf?
Denn um ein Kraut gezielt einsetzen zu können, muss man dessen Geschmack, dessen Wirkrichtung, dessen thermische Qualität, dessen Organzuordnung, aber auch die Stufe der Toxizität kennen. Weiters spielt die Zubereitungsart eine wichtige Rolle. Modul 1 ist das Fundament, auf dem die anderen Module aufbauen.
In Modul 2 stehen die Botschaftskräuter im Mittelpunkt. Diese stellen eine Besonderheit im Aufbau einer TCM-Rezeptur dar. Das als „Botenkraut“ bzw. „Botschaftskraut“ bezeichnete Kraut leitet die Wirkung auf einen bestimmten Meridian oder eine bestimmte Körperregion hin.
Die wichtigen vier Bestandteile einer klassischen Rezeptur sind: Kaiserkraut, Ministerkraut, Botschaftskraut und Helferkraut. Rezepturen sind in der Chinesischen Medizin nicht einfach eine Zusammenfügung medizinischer Substanzen. Die Wirkungen mehrerer Kräuter lassen sich nicht einfach addieren, es handelt sich vielmehr um komplexe Rezepte, in denen sich die enthaltenen Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung ergänzen. Das Botschaftskraut liefert die “Zustelladresse” für diese Wirkung.
Im Modul 3 dreht sich alles um Qi-Mangel. Was ist überhaupt ein Qi-Mangel? Welche Kräuter kann ich verwenden, um das Qi wieder aufzubauen? Welche Rezepturen adressieren welche Symptome?
Qi-Mangel-Zustände sind weiter verbreitet. Qi ist Energie. Fehlt es uns an dieser, macht sich Müdigkeit breit. Diese Müdigkeit kann auch einzelne Organe betreffen und somit zu Fehlfunktionen führen. Hier hilft die Differentialdiagnose. Es braucht Klarheit, welches Organ wie zu unterstützen ist.
Im Modul 4 stehen der Yang-Mangel und die entsprechenden Einzelkräuter und Kräuterrezepturen im Mittelpunkt.
Yang ist in unserem Körper vor allem für zwei Aspekte verantwortlich: Für Wärme und für Energie. Fehlt uns die Yang-Energie, dann kann Kälte entstehen, in den Füßen, in den Hände bis hin zu einer Ganzkörperkälte, die einen sehr rasch frieren lässt. Das ist der eine Aspekt. Der andere: Energie ist Antrieb, ist Willenskraft, ist Libido. Fehlt es uns an Energie, dann fühlen wir uns erschöpft und müde. Die Pflege der Yang-Energie ist daher von großer Bedeutung.
In Modul 5 wirst Du Dich intensiv mit dem Yin-Mangeln auseinandersetzen.
Ein Yin-Mangel ist ein ernstzunehmender Zustand, der sich über einen längeren Zeitraum aufbaut. Dementsprechend wichtig und gezielt sollte die Therapie ein. Ohne Yin kommt es zu Hitze-Zuständen, zu Auszehrung, zu Mangelsymptomen. Mit welchen Kräuter Du diese Zustände balancieren kannst, wirst Du Dir in diesem Modul erarbeiten.
Modul 6 widmet sich dem spannenden Thema Blut. Blut ist in der TCM ein der wichtigsten und wertvollsten Substanzen und gehört dementsprechend gepflegt.
Gesichtsblässe? Leichtes Schwindelgefühl? Schreckhaftigkeit? Trockene Haut? Trockene Haare? Brüchige Fingernägel? Lebhafte Träume? Trockener Stuhl? Schwache Menstruationsblutung? Trifft eines dieser Symptome (oder mehrere) zu, dann ist die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Blutmangel. Und dieser Blutmangel gehört anschließend weiter differenziert. Handelt es sich mehr um einen Leber-Blutmangel oder um einen Herz-Blutmangel? Das alles lernst Du in Modul 6.
Nachdem sich Modul 6 vorwiegend dem Aufbau von Blut gewidmet hat, geht es in Modul 7 darum, das Blut zu bewegen.
Wenn der Blutfluss innerhalb der Meridiane behindert und verlangsamt ist, jedoch noch nicht vollständig zum Erliegen gekommen ist, so wird in der chinesischen Medizin der Ausdruck „xue zhi“ (deutsch: „Blut-Stagnation“) verwendet. Charakteristische Symptome einer Blut-Stagnation, aber auch einer Blut-Stase sind: gut lokalisierbare, intensive Schmerzen; Abszesse, Schmerzen zur Zeit der Menstruationsblutung, Verletzungen wie Prellungen, Stauchungen oder Knochenbrüche, aber auch Myalgien oder chronische Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündungen). Du wirst die wichtigsten Kräuter und Rezepturen für diese Zustände kennen lernen.
Was ist eine Nahrungsmittel-Stagnation aus Sicht der TCM? Warum ist Feuchtigkeit daran so oft beteiligt Welche Kräuter kann ich verwenden, um Feuchtigkeit zu transformieren? Das alles wirst Du in Modul 7 kennenlernen.
Typische Symptome einer Nahrungsmittel-Stagnation sind: Völlegefühl, Schmerzen im Bauchbereich, Abneigung
gegenüber einer weiteren Nahrungsaufnahme, übelriechendes Aufstoßen und manches Mal auch Diarrhoe (Durchfall). Eine Nahrungsmittel-Stagnation kann akut auftreten, und zwar immer dann, wenn Menschen zu üppig gegessen haben. Sie kann aber auch chronischer Natur sein, wenn zu viel Feuchtigkeit im Verdauungstrakt vorliegt. Beides kannst Du nach diesem Modul hervorragend mit Kräutern behandeln.
Modul 9 widmet sich folgenden Fragen: Wann brauchen wir abführende Kräuter in der Praxis? Bei welchen Mustern setze ich sie ein? Wie kann ich diese Muster diagnostizieren?
Hitze, die durch einen inneren Überschuss entsteht, soll mit einer abführenden Behandlungsmethode adressiert werden. Typische Symptome sind: Fieber, Schmerzen im Bauchbereich, die durch Druck an Intensität zunehmen sowie Verstopfung. Aber auch akute Zustände wie Appendizitis (Entzündung des Wurmfortsatzes), Cholezystitis (Gallenblasenentzündung) oder Pneumonie (Lungenentzündung) können hervorragend mit abführenden Kräutern behandelt werden.
In Modul 10 dreht sich alles um das Herz und den Shen. Die chinesische Bezeichnung für unseren Geist lautet Shen.
Der Shen steht in einer engen Verbindung zum Herz. Shen und Herz sind genauso “aktive” wie wichtige Bestandteile unseres Körper-Geist-Systems. Sie sind sehr yang. Wie ein Motor, der ständig läuft, brauchen Herz und Geist genügend Öl und Brennstoff um reibungsfrei funktionieren zu können. Sie brauchen Yin. Sonst laufen sie heiß. Hitze entsteht. Hitze steigt ihrer Natur entsprechend immer auf. Mit großer Hitze geht auch Wind einher. Entsprechende westliche Krankheitsbilder wären: Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Reizbarkeit, Unruhezustände, Panikattacken, aber auch Gedächtnisschwäche und Wechseljahrbeschwerden. Welche Kräuter Du hier anwenden kannst, lernst Du in Modul 10.
Modul 11 macht Dich mit Hitze-Symptomatiken, den entsprechenden Kräutern und Kräuterrezepturen vertraut.
Fieber, Reizbarkeit, Brechreiz, Hautrötungen, Nasenbluten und verschiedenen Arten von Entzündungen. Das können Anzeichen von zu viel Hitze im System sein. Der Begriff der „Toxischen-Hitze“ unterscheidet sich vom Begriff der Hitze durch das Auftreten von Eiter sowie einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Oft tritt „Toxische-Hitze“ auch in Kombination mit einer Rötung, einer Schwellung oder Schmerzen auf. Es gibt kaum einen Teilbereich innerhalb der Phytotherapie, in dem die chinesischen Kräuter derart gut durch westliche Kräuter ersetzt werden können. Diese wirst Du alle in Modul 10 kennenlernen.
Treffen Feuchtigkeit und Hitze zusammen, spricht man in der TCM von Feuchter Hitze. Feuchte Hitze ist der Schwerpunkt in Modul 11 und ein weit verbreiteter Zustand.
Feuchte Hitze ist schwieriger zu behandeln als Symptome, bei denen entweder Hitze oder Feuchtigkeit vorliegt. Zahlreiche chronische Krankheitsbilder sind darauf zurückzuführen. Ob Blasenentzündung oder Arthritis. Ob Hepatitis oder Gelbsucht. Ob Schweregefühl oder Schmerzen im Unterbauch. Hinter all diesen Krankheitsbildern kann sich Feuchte Hitze verbergen. Die Therapie muss zwei Aspekte berücksichtigen: Die Hitze gehört geklärt. Die Feuchtigkeit gehört transformiert. Je nach Symptomatik steht entweder der eine oder der andere Aspekt im Mittelpunkt. Die entscheidenden Fragen: Wie erkenne ich Feuchte Hitze in der Diagnostik? Welche Einzelkräuter kann ich anwenden, welche Rezepturen?
In der TCM ist die Infektionslehre sehr präzise und differenziert. Modul 13 widmet sich vor allem Erkrankungen, die durch Wind und Kälte hervorgerufen werden.
Wenn eine Kombination von Wind und Kälte vorliegt, so stehen die Symptome: Fieber und Schüttelfrost im Vordergrund, wobei der Schüttelfrost überwiegt. Zusätzlich können Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Bereich des gesamten Körpers, speziell im Bereich des Nackens (hier befinden sich die so genannten „Windtore“, in die der Wind eindringen kann) auftreten. Da es sich um ein relativ oberflächliches Krankheitsbild handelt, gibt es keine weitere Veränderung des Körpers. Das Therapieprinzip: Die Oberfläche des Körpers öffnen, die Kälte austreiben. Die Schärfe der Kräuter öffnet die Oberfläche, der warme Charakter vertreibt die Kälte.
In Modul 14 wirst Du Dich schwerpunktmäßig mit Pathologien auseinandersetzen, die durch Wind-Hitze hervorgerufen werden.
Krankheitsbilder, die durch Wind-Hitze verursacht werden, weisen folgende Merkmale auf: Fieber, Schweißausbrüche, eine leichte Abneigung gegenüber Wind, ein diskretes Auftreten von Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Durst sowie Halsschmerzen. Zusätzlich können Rötung der Augen sowie Husten auftreten. Ob grippaler Infekt, eine akute Bronchitis oder eine Bindehautentzündung – also hauptsächlich bei viralen oder bakteriellen Infektionen: Hier handelt es sich um Wind-Hitze-Krankheiten. Das Therapieprinzip: Die Oberfläche des Körpers öffnen, den pathogenen Faktor austreiben, Hitze kühlen. Eine gute Rezeptur berücksichtigt aber auch den “Säfteverlust” durch übermäßiges Schwitzen (Verletzung des Yin) sowie ein tieferes Eindringen der Hitze in die Blutschicht.
Modul 15 hilft Dir, eine sinnvolle und effektive “Hausapotheke” zusammen zu stellen. Welche Mittel sollte man auf jeden Fall auf Vorrat haben?
Von Ginseng über die chinesische Engelwurz bis zur Tragantwurzel. In Summe wirst Du 12 Arzneien detailliert und informativ mit Temperaturverhalten, Geschmack, Meridian-Affinität, Dosierung sowie Funktion und Indikation kennenlernen. Somit kann ein breites Spektrum an Symptomen adressiert werden, von Müdigkeit über Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen bis zu Immunitätsschwäche oder Zyklusprobleme.
Modul 16 widmet sich der Hausapotheke mit westlichen Kräutern.
| Referent*in | Dr. Florian Ploberger B. Ac., MA |
|---|---|
| Kursdauer | 58 Std. |
| Kursmodule | 18 |
| Videos | 19.1 Std. |
| Skripte zum Download | 18 |
| Abschlussbescheinigung | Ja |
Dr. Florian Ploberger ist Arzt der westlichen und chinesischen Medizin sowie Tibetologe und hat dabei mehr als 40, teilweise mehrmonatige Studien- und Forschungsaufenthalte in Asien absolviert.
Details ansehenGranola ist einfach zu machen, Granola ist lecker, Granola ist gesund. Aber was, bitte sehr, ist nun Granola? Ein kostenloser Schnupperkochkurs von Adele Narath für Dich.

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Gewusst wie: Allergien wie Heuschnupfen lassen sich mit TCM hervorragend behandeln. Aber: Heuschnupfen hat viele Gesichter. Und alle wollen individuell angesprochen werden. Dr. Florian Ploberger geht in diesem Vortrag auf die Therapieansätze ein, die sich in seiner Praxis bestens bewährt haben.

24,90€
In diesem kostenlosen Vortrag von Dr. Florian Ploberger werden schulmedizinische Medikamente wie beispielsweise Cortison, Antibiotika, Hormone, blutverdünnende Medikamente, Psychopharmaka, blutdrucksenkende Medikamente sowie Chemotherapeutika etc. aus Sicht der TCM im Detail besprochen.

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1 Rezension für DIPLOM-AUSBILDUNG: TCM-Kräuterkunde
Norman Dean –
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